Chiasamen-Die kleinen Alleskönner

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Lesen sie bitte zuerst meine kleine Einleitung über grüne Smoothies.

In letzter Zeit ist ein ziemlicher Hype ausgebrochen, um diese kleinen Inkasamen. Wird da wieder mal ein neuer Modetrend geritten oder ist doch etwas dran an diesen “Heilsamen der Maya”, wie sie auch genannt werden?

Zunächst einmal beeindrucken die kleinen Samen durch ihre Nährstoffdichte: Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Omega 3 Fettsäuren usw. . Es ist einfach Vieles vorhanden, was uns gut tut und in einer Menge wie es selten anzutreffen ist in einer Pflanze. Nur vergisst man dabei schnell, dass wir von den Chiasamen i.d.R auch nur kleine Mengen zu uns nehmen. Damit hält sich der Ernährungsaspekt in Grenzen. Das Geheimnis muss woanders liegen, nämlich in der Heilwirkung der Samen. Die Liste der Indikationen ist lang und spannend. Chiasamen werden eingesetzt bei:

  • Sodbrennen
  • Reizdarmsyndrom
  • Erhöhtem Cholesterin
  • Gelenkschmerzen
  • Verdauungsproblemen
  • Übergewicht
  • Diabetes

Wie kann das alles eine Pflanze zustande bringen? Chiasamen regenerieren unsere Darmflora (und bekanntlich hängt damit unser Immunsystem zusammen), indem sie Ablagerungen und Gifte binden können und Chiasamen bremsen die Aufnahme von Kohlehydraten (was wiederum positiv wirkt auf unseren Blutzuckerspiegel). Allgemein verbessern sie die Verdauung.

Wenn das alles so überaus positiv ist, bleibt nur noch die Frage, wie nehmen wir die Wundersamen zu uns? Ich persönlich gebe jeden Morgen einen Teelöffel ins Müsli. Für  grüne Smoothies ist es besser die Samen 30 Minuten in Wasser einzuweichen. Dann quellen sie auf und lassen sich gut mit mixen.