Komomix

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Lohnt sich das Sparangebot?

Der Komomixer aus taiwanesischer Fertigung ist ein echtes Schnäppchen. In der Einsteigerklasse spielt er preislich ungefähr auf dem Level vom Bianco Primo, aber kann er auch von der Leistung mithalten?

Design

Zunächst einmal fällt auf , dass der Komo etwas weniger schick aussieht, wie auf den Werbefotos. Sein Blechkleid ist nämlich nicht Alufarben sondern weiss und das wirkt etwas billig. Dafür hat er eine echt nette LED Beleuchtung am Bedienknopf. Auch wirkt der Komo etwas wuchtiger wie mein Vitamix 5200 und der ist schon bekanntlich kein Eleganz-wunder.

Handhabung

Der Komo zeichnet sich durch einen echten Ein und Ausschalter auf der Rückseite aus, das ist vorbildlich. Alles andere regelt der grosse Drehknopf. Der Mixbecher wird mit einer viertel Umdrehung eingerastet, für Linkshänder vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. Der Becher hat ein Fassungsvermögen von 1,7 Liter. Das dürfte für die meisten Fälle ausreichend sein. Der Deckel sitzt angenehm fest, aber nicht zu stramm. Es gibt ebenfalls eine Sicherung, die den Betrieb nur bei aufgesetztem Mixbecher erlaubt. Der Komo ist so konstruiert, dass der Mixbecher für Nass- und Trockenmixen gleichzeitig zu benutzen ist. Beim Vitamix müssen sie dafür einen teuren Extrabehälter erwerben. Was die Lautstärke betrifft zählt der Mixer eher zu den lauteren Kandidaten, aber wirklich leise ist bekanntlich keiner der Hochleistungsmixer.

Ob die Möglichkeit, den Mixkopf mit einer Drehbewegung zu entfernen, ein Vorteil ist, kann ich noch nicht beurteilen. Ich bevorzuge eher einen fest eingebauten Mixkopf um allen möglichen Undichtigkeitsproblemen aus dem Weg zu gehen.

Mixergebnis

Das Mixergebnis bei meinem Härtetest (Grünkohl, Ananas mit Strunk, Ingwer, Apfel mit schale, Banane) ist ausgezeichnet und liegt auf dem Niveau vom Bianco Primo. Die 8 Messer aus Hightechstahl leisten ganze Arbeit. 4 Messer bestehen übrigens aus eine edlen Titanium-Legierung, sehr ungewöhnlich. Das Mixergebnis für Trockenmixgut (Weizenkörner) ist auch O.K. Wenn auch nicht vergleichbar mit einer echten Getreidemühle. Das Getreide bleibt ziemlich grob. Aber zum Vollkornbrotbacken reicht es.

Fazit

Der Komomixer ist besser wie ich erwartet hatte. Wenn man sich mit dem Design anfreunden kann, ist er eine gute Alternative zum Bianco Primo, dessen Mixbehälter noch etwas kleiner ist. Die gewährte Garantie von 7 Jahren verspricht Solidität. Zumindest zeigt das,  der Hersteller bzw. Vertreiber steht hinter seinem Produkt.

 

Relativ guter Mixer für 399 Euro. Zur Zeit etwas teurer wie der Bianco Primo.

Sie erhalten die Mixer bei www.gruenesmoothies.de