Omniblend V

Der Volksmixer

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Der Omniblend aus taiwanischer Produktion ist ein wahrer Preisbrecher. Keinen Hochleistungsmixer mit diesen Leistungsdaten gibt es sonst für so einen Preis. Wahrscheinlich wurde, was die Technik betrifft, beim Vitamix ziemlich alles abgekupfert. Die Frage ist nun, wie gut haben sie  kopiert?

Design: Im Design gehen die Taiwanesen jedenfalls ganz eigene Wege. Die Maschine hat den verhaltenen Charme eines DDR Trabis. Dafür ist sie nicht so wuchtig wie der Vitamix und lässt sich besser auch in kleine Küchen integrieren. Die Farbwahl ist sozialistisch einfach:  schwarz, grau oder weiß stehen zur Verfügung.

Handhabung: Die Handhabung würde ich als gelungen bezeichnen. Der 1,5 Liter Becher ist ausreichend groß und BPA-Frei. Er sitzt nach dem Aufsetzen satt in der Halterung. Sein Deckel ist leicht und passt. Der Benutzer hat die Auswahl zwischen 3 zeitgesteuerten Programmen und drei Leistungsstufen. Kombinierbar sind diese allerdings nicht. Zusätzlich gibt es eine Pulstaste . Die Lautstärke erreicht Vitamix Niveau. Das Kabel ist unter dem Gerät verstaubar.

Mixergebnis: Nach 90 Sekunde Automatik und 30 Sekunden volle Leistung ist der Smoothie schon leicht erwärmt und fast fertig. In dieser Zeit ist das Smoothie im Vitamix längst fertig. Also noch etwas kaltes Wasser dazugeben und nochmals 30 Sekunden auf höchster Stufe. Das Ergebnis ist O.K., wenn auch nicht auf dem Niveau vom Vitamix, aber der ist auch 400 Euro teurer.

Fazit: Völlig in Ordnung für Einsteiger und Menschen die keine 600 Euro für einen Mixer ausgeben wollen oder können. Der Omniblend kostet nämlich nur 229-250 Euro und das ist doch auch ein Argument. Der Omniblend ist somit zur Zeit der günstigste Mixer für grüne Smoothies auf dem Markt.