WMF pro Kult


Nur gut aussehen reicht nicht.

Ein Mixer mit beeindruckenden Leistungswerten und einem sehr gepflegten Äußeren. Aber was kann er wirklich?

Lesen sie meinen Testbericht:

Design: Wenn es einen Schönheitspreis gäbe für Küchenmixer, der WMf Kult Pro würde ihn sicherlich gewinnen. Er sieht einfach gut aus, vor allem in Chromfarben. Der Mixbecher ist sogar aus Glas und nicht aus billigem Kunststoff. Selbst das Bedienfeld ist toll designed. Alles grundsolide deutsche Wertarbeit.

Handhabung: Bei der Handhabung stellen sich auch keine Fragen, die eine Gebrauchsanleitung wirklich nötig machen würden. Aber zwei Dinge sind dann doch zu bemängeln. Der Glaskrug wiegt voll bis zu 4 kg, das schränkt das einfache Handling ziemlich ein. Also nur etwas für ganze Kerle oder Gewichtheber. Außerdem erzeugt der Motor bei voller Leistung einen derart unangenehmen Pfeifton, dass es nicht auszuhalten ist. Dabei ist das Gerät ansonsten gar nicht mal so laut.

Praxistest: Dann aber mein ultraharter Grüner-Smoothie Praxistest. Das Gerät schafft es nicht aus Kohlblättern, Ananas und Äpfeln ein glattes Smoothie herzustellen. Auch nicht nach Verlängerung der Mixzeit auf das doppelte (3 Minuten). Der Smoothie bleibt stückig. Das hätte ich nicht erwartet, denn immerhin leistet das Gerät auch 1200 Watt, soviel wie der Vitamix! Das Problem sind wahrscheinlich die zu billigen Schneidemesser, die wirklich nicht sehr scharf und langlebig aussehen und die niedrige Geschwindigkeit. Schade.

Preis/Leistung: Für um die 130 Euro ein echter Hingucker für ihre Küche, der für alles taugt, aber nicht für grüne Smoothie. Nur zum Anschauen zu teuer!

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